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Zukunftsthema Nanotechnologie

Die Nanotechnologie ist heute eine Schlüsseltechnologie und ein Innovationstreiber in nahezu allen Bereichen - ob in der Medizin, dem Mobilitätssektor  oder  im Klima- und Umweltschutz.

Die Größenskala zwischen einem und einhundert milliardstel Metern (Nanometer) ist das „Spielfeld“ der Nanotechnologie. Wer solche winzigen Strukturen, kaum größer als einzelne Atome oder Moleküle erforscht, herstellt oder anwendet, darf sich zu den Nanotechnologen zählen. Mit Werkzeugen wie ultraspitzen Nadeln tasten sie eine Oberfläche atomgenau ab. Die hergestellten und angewendeten Strukturen können winzigste Kugeln, Kristalle, Plättchen, ultradünne Schichten oder Schwämme mit Nano-Löchern sein.

Anwendungsbeispiele der Nanotechnologie

Doch nur wenige  Anwendungsbeispiele der Nanotechnologie sind allgemein bekannt, allen voran der „Lotus-Effekt“ z. B. in Zusammenhang mit Autoscheiben-Versiegelungen. Doch Nanotechnologie kann sehr viel mehr: So geht es in der Nanomedizin darum, Krankheiten gezielter und schonender zu behandeln. Eine in Deutschland für die Behandlung bösartiger Hirntumoren entwickelte Methode nutzt z. B. magnetische Nanoteilchen: In den Tumor injiziert, dringen sie in die Krebszellen ein, werden durch ein magnetisches Wechselfeld erhitzt und schwächen den Tumor, so dass er für eine nachfolgende Therapie empfindlich wird. Bei allen Erwartungen an die Nanomedizin ist gleichwohl der Sicherheitsaspekt nicht zu vernachlässigen, weshalb Risikobegleitforschung untrennbar mit der Nanotechnologie verbunden ist.

Kleinste Strukturen, großes Nano-Knowhow

Winzig kleine Strukturen, große Wirkung integrierter Kommunikationskampagnen bei FLAD &  FLAD: Seit 2004 bringen wir beispielsweise das Thema „Nanotechnologie“ mit der Initiative „nanoTruck“ im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zu den Menschen – deutschlandweit. 

 


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